Die richtige Kläranlage                       2. Die Behälterfrage

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Kleinkläranlagen sind technische Anlagen in einem Beton- oder Kunststoffbehälter.

 

Grundsätzlich sind aus Sicht des Kläranlagenbetriebes der Kunststoffbehälter  zum Betonbehälter, auch in der Lebensdauer, als gleichwertig anzusehen.

 

1. Betonbehälter

Monolith – aus einem Stück , vorwiegend für hohen  

                 Grundwasserstand, Wasserschutzgebiete

Geklebter Monolith - Mit Kunststoff verklebte Segmente

                                 geklebter Monolith, Einsatz wie Monolith

Segment -  Behälter mit 1 oder 2 wasserdicht vermörtelten

                   Fugen,  am meisten eingesetzter Behälter

            

- Vorteil des Betonbehälters : Überfahren mit Fahrzeugen  

                                                problemlos , preiswert, standfest

- Nachteil : schwer , vom Liefer-LKW oder mit Kran einzubauen

 

2. Kunststoffbehälter

unterschiedliche Festigkeiten je nach Werkstoff (Planer gibt Auskunft)

- Vorteil des Kunststoffbehälters : leicht, für schwer zugängliche

                                                   Stellen,  auch per Hand an

                                                 Ort und Stelle zu transportieren.

- Nachteil : höhere Kosten als Beton,

                  besonders sorgfältiger Einbau ! mit Einsandung und    

                  schichtweiser Verdichtung und Wassereinfüllung

 

 

3. Vorhandener Behälter

Grundsätzlich ist jeder vorhandene Behälter nachrüstbar, wenn er :

a) in der Berechnung ein ausreichend großes Volumen hat und 

b) in einem ausreichendem Bauzustand ist.

 

In einem festgelegten Verfahren muss seine Dichtigkeit nachgewiesen werden.

Diese Berechnungen und Ermittlungen erfolgen im Rahmen der Planung und auf jedem Fall vor Entscheidung für eine Kläranlage.